MISTY CIRCLES

AVANGUARDIA MUSICALE DAL 1984

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domenica, 24 giugno 2007

Tratto dalla Web-Zine  http://www.musik.terrorverlag.de


AIN SOPH - Doppelreview: I. October / II. Rituals - Preisvergleich

AIN SOPH - Doppelreview: I. October / II. Rituals

Artist: AIN SOPH
Title: Doppelreview: I. October / II. Rituals
Homepage: AIN SOPH
Label: Old Europa Cafe

AIN SOPH kann man mit Fug und Recht als Veteranen der Industrial-Bewegung bezeichnen, wobei der Bereich der Power-Electronics hiervon mal ausgeklammert sei, da man sich ja eher auf anderen Wellen dieses Genres bewegt. Veteranen deshalb, da sie schließlich bereits seit 1984, also seit fast 20 Jahren Veröffentlichungen vorweisen können, wenngleich anfangs noch ausschließlich in Tape-Form, und aus diesem Grunde unlängst auch ein Tribute-Album ("Tutti a Casa!") erschienen ist. In den Jahren 1992/1993 gab es dann so etwas wie eine Hochphase mit zahlreichen Wiederveröffentlichungen dieser ersten Aufnahmen, teils auf LP, teils als CD, und oftmals sehr limitiert, aber ebenso mit viel neuem Material wie insbesondere dem Klassiker "Aurora", das bislang de facto letzte hauptamtliche Werk über die volle Distanz. Denn danach gab es in neuer Hinsicht nur noch vereinzeltes Stückwerk, darunter eine Split-7" mit Der Blutharsch und einige Samplerbeiträge, zum Beispiel auf der rumänisch-italienischen Kollaboration "Fidelis Legio". Folglich agierten AIN SOPH die letzten zehn Jahre eher im Verborgenen, doch diese Situation ändert sich nun wieder mit "OCTOBER", dem neuesten Studio-Output und eigentlichen "Aurora"-Nachfolger.

Die musikalische Entwicklung, welche sich ganz grob beschrieben von den anfänglichen rituellen und experimentellen Sounds zu mehr songorientierten Strukturen gewandelt hat, findet auf "OCTOBER" ihre Fortsetzung. AIN SOPH präsentieren sich hier neben der gewohnten Akustik- und Keyboard-Instrumentierung nicht zuletzt durch verstärkten Einsatz einer E-Gitarre in einigen der Stücke auch mal rockiger. Dies jedoch aber im Sinne von Dark Rock, in dessen Zusammenhang zum einen ihre Landsleute Canaan genannt seien, während andere Passagen dagegen durchaus auch als Soundtrack zu italienischen Thrillern oder Polizeifilmen geeignet wären. Zusätzlich gibt es natürlich auch die sakralen und experimentellen Elemente mit Nähe zu den älteren Releases sowie gelegentliche Sprachsamples. Außerdem – obwohl grundsätzlich alle "normalen" Lyrics in italienischer Sprache vorgetragen werden – schmettert ein eingebauter Chor mehrfach patriotische Sowjethymnen, so etwa gleich zu Beginn im Opener "Uljanov" oder später in "San Pietroburgo" und "Koba", passend zum inhaltlich umgesetzten Thema, der Oktoberrevolution 1917, zu welcher auch durch die Aufmachung des Digipacks Bezug genommen wird.

Wem diese Weiterentwicklung nicht zusagt und wer sich lieber den früheren Stil in seiner Reinheit zurückwünscht, der findet sein Glück vielleicht bei "RITUALS", einer Scheibe, die genauso wie jetzt "OCTOBER", allerdings schon etwas zuvor, über OLD EUROPA CAFE rausgekommen ist. Diese bedient nämlich – wie der Titel schon andeutet – genau jene rituelle Seite, die auf den ersten beiden Kassetten "I" und "II" 1984 bzw. 1985 ihren Ursprung hatte. Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass die Aufnahmen aus der gleichen Zeit wie diese bis dato einzigen Tondokumente stammen. Bei "RITUALS" handelt es sich um einen Livemitschnitt, aufgezeichnet im Dezember 1985 im Rahmen eines privaten Konzertes in Rom, zur Vorbereitung des ersten wirklichen öffentlichen Auftritts. Alle acht Tracks sind unveröffentlicht und schaffen es scheinbar mühelos, den Hörer in einen Trance-artigen Zustand zu versetzen, so dass der esoterische Background von AIN SOPH deutlich zum tragen kommt. Mit minimalem Songwriting und obskuren Sounds wird eine mediative Wirkung entfaltet.

"RITUALS" ist ebenfalls als Digipack erhältlich und zwar sehr schön aus schwarzem Leder mit goldener Prägung. Als nächstes steht dann übrigens auch "Aurora" zum Re-release an, mal schauen was den OEC-Leuten dafür noch so alles einfällt.

pk (01.07.2003)


Postato da: atrofact a 16:44 | link | commenti |

trato dalla E-zine - http://www.musik.terrorverlag.de

LES JUMEAUX DISCORDANTS - s/t - Preisvergleich

LES JUMEAUX DISCORDANTS - s/t

Artist: LES JUMEAUX DISCORDANTS
Title: s/t
Homepage: LES JUMEAUX DISCORDANTS
Label: MISTY CIRCLES/ HAU RUCK! SPQR

Hinter den “dissonanten Zwillingen“ (siehe Cover) verbirgt sich eine Kollaboration von Roberto Del Vecchio (THE LAST HOUR) und der Dame vom AIMAPROJECT, mit dem Ziel, eine Interaktion von „Poetry, Image and Music“ zu erschaffen. Beide Protagonisten sind in der reichhaltigen italienischen Avantgarde Szene schon länger unterwegs, zum weiterführenden Studium seien die Links oben empfohlen. So beschäftigt sich das AIMAPROJECT mit Fotographie, Gedichten, Videokunst etc., einiges davon bringt sie auch auf diesem interessant verpackten Tonträger zur Geltung, der beim AIN SOPH-Label Misty Circles erschienen ist.

Die 6 Stücke bei 26 Minuten Laufzeit verbinden die elektronischen Visionen von Herrn Del Vecchio mit der kalt-eindringlichen Stimme seiner Partnerin, die in Englisch, Französisch und gar in Latein intoniert. Hier finden sowohl eigene Texte wie auch die Bearbeitung von lyrischen Vorlagen statt. So etwa bei „Almus Spiritus“ ein Text von Sallustio aus der Zeit vor Christus oder mit „Le Destin“ auch ein Gedicht von Gérard de Nerval aus dem Jahre 1853. Ein Sample aus „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl macht man sich ebenso zueigen, was natürlich perfekt mit der kühl-erhabenen Grundstimmung des Werks harmoniert. Musikalisch kombiniert man sakrale Klänge („Betrayed Bride“) mit Ambient und elektronischer Avantgarde, was zu Assoziationen mit DEAD CAN DANCE, DIAMANDA GALÁS oder THE MOON LAY HIDDEN BENEATH A CLOUD führt. Das sind aber wirklich nur grobe Anhaltspunkte.

Für 8 Euro darf man gerne in dieses exklusive Produkt hineinhören, das eine eigenartige Atmosphäre heraufbeschwört, ohne gleich die Musikindustrie zu revolutionieren. Jedenfalls erkennt man deutlich, dass hier versucht wurde, ein tiefgreifendes Konzept in Töne zu gießen, was heute sicher nicht mehr die Norm ist.

TK (24.06.2007)

Postato da: atrofact a 16:40 | link | commenti |

venerdì, 22 giugno 2007

Post contemporary corporation comunica la cancellazione delle due date di Roma e Itri a causa del ricovero in ospedale di uno dei suoi membri. Pare che possa essere dimesso in tempo per il concerto a Bologna, in caso contrario PCC si esibiranno comunque in versione alternativa.
Sicuramente non potrà affrontare un viaggio fino a Itri e ritorno perchè lo stato di salute attuale non glielo consente.
Attendiamo i prossimi giorni per valutare se le condizioni di salute permetteranno a tutti i membri di essere presenti a questo appuntamento.
Speriamo di recuperare le date in questione in settembre, aggiungendone magari di nuove.

Ogni aggiornamento verrà pubblicato su www.myspace.com/pccorp

PCC

Postato da: atrofact a 15:01 | link | commenti |

giovedì, 07 giugno 2007

malato - avantpop muzak ep
 
Band - Malato
Title - AvantPop Muzak Ep
Label - Old Europa Café
Format - CDr
Year - 2007
Genre - Electronic

RELEASE INFO:
Debut album by the new group of ClauDEDI after he leaves Ain Soph !
This new group is formed by members of Ain Soph, Circus Joy, No Light for Tomorrow, Sentinels...
Best ElectroniK MODernism & AvantPop Futurista !
Two very special re-mix / de-mix of one track by Folkstorm & Mz.412 !!!
7" cover, limited to 180 numbered copies .
Seems like this album will become a cult in a very short time ...

Price - 89 SEK / €9,9 Return to list Add to shopping cart
 
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PPF - La Belle France CD 119 SEK / €13,2 add
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MEGAPTERA - Staring back at you CD 119 SEK / €13,2 add
PERVERSE TEENS - Spirit of 78 CD 125 SEK / €13,9 Out of stock

Postato da: atrofact a 00:30 | link | commenti |

lunedì, 04 giugno 2007

Tratto dalla WebZine http://www.versacrum.com/

Malato: Avant-pop muzak (CD - Old Europa Café/Misty Circles, 2007). Quando c’è classe, quando seguire la propria direzione è qualcosa di innato e non frutto di tentativi, e quando l’inserimento in una categoria è l’ultimo dei problemi, escono dischi come questo. Molto pochi ma molto buoni. Ma “Avant pop muzak”, debutto per OEC di Malato, progetto in cui sono coinvolti nomi noti della scena della capitale (chi? Comprate il disco!!! uhm, diamo qualche indicazione... Ain Soph, Circus Joy, No Light for Tomorrow...), fa anche di più. Un Malato, infatti, perfettamente cosciente del potere della sua condizione, capace di far collimare parole severe, austere, con ritmiche travolgenti di estrazione jungle e drum’n’bass (“B12”) attraversate da un theremin che anche nell’opener “Uni” scardina qualsiasi ordine ricomponendolo in altri schemi; di far volutamente disturbare da interferenze noisy i tempi scanditi dal j’accuse provocatorio di “VS”; e riversarsi nel vortice elettronico di “Digital Vampire”, brano in collaborazione con Kenji Siratori (il quale, per tirare fuori una frase non mia, è in ogni ddddove!). Notevoli, infine, i due remix di “Uni” a opera del noto stakanovista del dark industrial Henrik 'Nordvargr' Bjorkk, sotto le vesti di MZ412 (e qui genuflessione di rito) e Folkstorm, distorcendone l’impatto in maniera criptica, soffocante, piena di malsana attrattiva. I Malato hanno costruito un microcosmo sonoro in cui, per quanto ovvio, il termine “avanguardia” rimane il più appropriato per una necessità di definizione forzata: nulla, infatti, qui è prevedibile né al contrario lasciato al caso, in costruzioni apparentemente lineari ma prodotto di combinazioni inusuali, di elementi ai due antipodi dell’ordine e del caos che nei loro brani trovano un’inaspettata e corrosiva armonia. Una delle poche ma sconvolgenti novità provenienti dal suolo patrio. E un progetto di cui, in tempi di cloni e wannabes, si sentiva il bisogno. Bravissimi!!! n.b: il CD-r è disponibile in sole 180 copie…. La fretta a volte non è una cattiva consigliera! Web: http://www.oldeuropacafe.com. email: oec@oldeuropacafe.com. (LilleRoger)

Postato da: atrofact a 23:56 | link | commenti |